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März 2015

Zehn Dinge, die ich beim Umzug beachten muss

By | Ratgeber | No Comments

Pereezd

Wie heißt es so schön: „Dreimal Übersiedeln ist wie einmal abbrennen.“ Besonders beim ersten Umzug oder einem Wohnungs-Wechsel in eine neue Gemeinde wird schnell klar: Zum erfolgreichen Umzug gehört mehr als das Kaufen dutzender Bananenschachteln. Wir haben für die drei wichtigsten Phasen wertvolle Tipps parat, die mithelfen sollen, auch den eigenen Ruhepuls sicher mit ins neue Quartier zu bringen.

Vor dem Umzug:

Ein Umzug kann eine große Chance sein, einmal ordentlich auszumisten – hier kann die Regel stehen: Alles, was länger als sechs Monate nicht benutzt wurde bzw. Kleidung, die ich seit zwei Saisonen links liegen ließ, kommt auf den Mist. Ausgenommen davon natürlich saisonale Dinge wie Weihnachtsschmuck.

Eine gute Checkliste ist zudem die halbe Umzugsmiete. Neben allen Behördenvorgängen, Banken- und Postinfos sowie dem Ändern aller Versicherungen gilt hier auch zu bedenken, Mitgliedschaften in Vereinen oder Fitness-Studios zu kündigen, wenn man künftig weit weg vom alten Wohnort sein Zuhause bezieht. Zudem sollte gleich notiert werden, dass die Übersiedlung von schweren Gütern wie Aquarien in Angriff genommen wird und wie die wichtigsten Dokumente verstaut werden, die man jederzeit rasch einmal brauchen kann.

Je früher man beginnt, den Wohnungsinhalt in Kisten und Schachteln zu verstauen, desto entspannter wird die heiße Phase vor dem „Tag X“. Eine Beschriftung der Kisten mit der Bezeichnung des Inhaltes und/oder dem Raum, aus dem der Inhalt stammt, kann viele Nerven sparen. Grundsätzlich gilt: Am Abend vor der Übersiedlung sollten in der alten Wohnung nur noch die allernötigsten Dinge wie Bett, Kochgelegenheit oder die Zahnputzsachen frei herumstehen.

Der Umzugstag:

Obwohl sicher an einem solchen Tag viel zu tun ist, kann es ein guter Start sein, auch den Umzugstag noch mal mit einem kräftigen Frühstück zu beginnen und sich selbst – und vielleicht auch gleich seine ersten Umzugshelfer – mit wichtiger Energie zu versorgen.

Rechtzeitig sollte auch der Parkplatz für den Transporter oder die Autos der Umzugshelfer reserviert werden, um nicht schon für die erste Fuhre womöglich hunderte Meter laufen zu müssen. Ein Kontrollgang in der alten Wohnung in aller Ruhe ist wertvoll: Hier sollte geprüft werden, ob nichts vergessen, verloren oder verlegt wurde und ob etwa auch alle Hauptsicherungen ausgeschaltet wurden.

Auf keinen Fall darf das Mittag- oder Abendessen als Dankeschön für alle Helfer vergessen werden. Denn man will ja mal wieder umziehen und braucht dann wieder fleißige und liebe Freunde, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ist der Umzug abgewickelt und sind die Helfer gegangen, ist es wichtig, in Ruhe im neuen Zuhause anzukommen und genug Zeit zu haben, noch alle persönlichen Dinge auszupacken.

Nach dem Umzug:

Im allgemeinen Umzugsstress gerät leicht in Vergessenheit, wo überall die neue Adresse angegeben werden muss. Drei Tage ist die Frist die die An-, ab- oder Ummeldung des Hauptwohnsitzes. Adressenänderungen müssen auch in der KFZ-Zulassungsbescheinigung eingetragen und bei der –versicherung bekanntgegeben werden, Post, Telefon, Internet und Co. gehören an der neuen Adresse angemeldet.

Der neuen Nachbarschaft, der Umgebung und auch der direkten Haus- oder Wohnungsnachbarn, sollte man gleich in der ersten Phase Zeit widmen, um sich möglichst rasch wirklich zuhause zu fühlen.

Zuguterletzt darf auch eine gepflegte Einweihungsparty mit Freunden und Bekannten nicht fehlen, nicht zuletzt, um diesen schon mal den Weg für die künftigen Besuche zu zeigen.

„Alleinvermittlungsauftrag, nein danke“ – oder vielleicht doch?

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Viele Immobilien-Abgeber sind überzeugt: Nur wenn möglichst viele Immobilienmakler eingebunden sind, kann der Verkauf ihres Objektes am Professionellsten abgewickelt werden. Die Folge sind meist „schlichte Vermittlungsaufträge“. Die erfahrene „Just“-Expertin Veronika Puchner verrät, warum oft erst ein Alleinvermittlungsauftrag der Weg zum wirklich perfekten Verkaufsergebnis sein kann.

„Beim schlichten Vermittlungsauftrag unterschreibt der Immobilienmakler für einen unbefristeten Zeitlauf lediglich die Namhaftmachung eines Käufers. Kommt es mit diesem zu einem Kaufabschluss, steht dem Makler die vereinbarte Vermittlungsprovision zu, ohne weiter tätig geworden zu sein. Er kann die Immobilie aber auch nicht offen bewerben, da der Kunde, sonst den Weg direkt zum Abgeber suchen könnte und damit ein verantwortungsvoller Makler schlimmstenfalls über längere Zeit umsonst gearbeitet hätte“, erklärt die Immobilienmaklerin Veronika Puchner.

Negative Folgen für potenzielle Käufer

Weiters werde nicht zuletzt der Käufer verunsichert, wenn eine Immobilie bei verschiedensten Maklern angeboten wird. „Es kommt vor, dass erst während ernsthafter Finanzierungsgespräche eines Interessenten bekannt wird, dass ein Kaufanbot eines anderen Maklers vom Verkäufer angenommen wurde und daher die Immobilie nicht mehr gekauft werden könne“, führt Puchner ein Fallbeispiel aus.

Der negative Aspekt: Es gibt keine Leistungsgarantie für den Verkäufer, die nicht koordinierte Verkaufsabwicklung mit engem Entscheidungsspielraum für den Kunden führt zu Desinteresse am Objekt, nicht zuletzt erfolgt keine Honorargarantie für die Arbeit des Immobilienmaklers. Verständlich, dass der Arbeits- und Kosteneinsatz der Immobilienmakler stark zugunsten eines Alleinvermittlungsauftrages tendiert.

„Voller Arbeitseinatz“ möglich

Beim so genannten Alleinvermittlungsauftrag unterschreibt der Immobilienmakler für eine zeitliche Befristung von einem halben Jahr seinen „vollen Arbeitseinsatz“ unter Ausschöpfung aller ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, einen guten Käufer zu vermitteln.“ Der Makler übernimmt in diesem Fall die Gesamtabwicklung des Verkaufs von der Auftragsvergabe bis zum Kaufvertragsabschluss und kann bei Nichterfüllen der gesetzlich vorgeschriebenen Leistung gekündigt werden“, erklärt Veronika Puchner.

Wird der Auftrag nach vereinbartem Zeitablauf nicht gekündigt, geht dieser automatisch in einen schlichten Auftrag über, oder der Verkäufer verlängert den Alleinvermittlungsauftrag – wieder mit einer zeitlichen Begrenzung. „Letzteres trifft häufig dann zu, wenn es sich um eine schwer zu verkaufende Immobilie handelt und der Verkäufer mit der bisherigen Leistung des Maklers vollauf zufrieden war“, weiß die Expertin. Die positiven Aspekt: Es gibt eine Leistungsgarantie für den Verkäufer, die Kundenzufriedenheit steigt durch optimal mögliche Maklertätigkeit, neben einer offenen Bewerbung und einer Honorargarantie für den Immobilienmakler gibt es auch die Möglichkeit von zusätzlichen Servicepaketen für den Kunden. „Die Makler von Just Immobilien etwa bieten auch Hilfestellung bei der Finanzierung, Kostenvoranschläge bei anstehender Sanierung, Versicherungen und vieles mehr an“, schließt Puchner.

Die Trendwende im Mietrecht und dessen Auswirkungen

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In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich der Markt hin zur gut ausgestatteten Kategorie A Wohnung und damit weg vom Substandard. Dies erhöhte die Wohnqualität und damit auch die Mieten sowie die Renditen für Vermieter.

Derzeit ändert sich die Rechtslage indem die Erhaltungspflicht für mitvermietete Heizungs- und Warmwasserboiler vom Vermieter zu tragen sind. Schlussendlich verbleibt beim Mieter nur die Verpflichtung zur Wartung von Heizungs- und Warmwassergeräten. Weitere Mieterwünsche stehen im sozialen Österreich auf der Liste. Hier ganz vorne die Umwälzung von Grundsteuer und Verwaltungsgebühren auf die Vermieterseite sowie eine Mietendeckelung auf € 5,50 bei einer 20 Jahre alten Wohnung. Somit wird das Wohnen deutlich günstiger mit der Auswirkung, dass die Renditen weniger werden und die Investitionen mehr.

Wir als Immobilientreuhänder und Sachverständige freuen uns zwar über eindeutige gesetzliche Regelungen, möchten jedoch darauf aufmerksam machen, dass damit die Investitionsfreudigkeit sinkt und wieder die Gefahr besteht in unsanierte Wohnungen mit niedrigeren Standard zu rutschen.