Viele Immobilien-Abgeber sind überzeugt: Nur wenn möglichst viele Immobilienmakler eingebunden sind, kann der Verkauf ihres Objektes am Professionellsten abgewickelt werden. Die Folge sind meist „schlichte Vermittlungsaufträge“. Die erfahrene „Just“-Expertin Veronika Puchner verrät, warum oft erst ein Alleinvermittlungsauftrag der Weg zum wirklich perfekten Verkaufsergebnis sein kann.

„Beim schlichten Vermittlungsauftrag unterschreibt der Immobilienmakler für einen unbefristeten Zeitlauf lediglich die Namhaftmachung eines Käufers. Kommt es mit diesem zu einem Kaufabschluss, steht dem Makler die vereinbarte Vermittlungsprovision zu, ohne weiter tätig geworden zu sein. Er kann die Immobilie aber auch nicht offen bewerben, da der Kunde, sonst den Weg direkt zum Abgeber suchen könnte und damit ein verantwortungsvoller Makler schlimmstenfalls über längere Zeit umsonst gearbeitet hätte“, erklärt die Immobilienmaklerin Veronika Puchner.

Negative Folgen für potenzielle Käufer

Weiters werde nicht zuletzt der Käufer verunsichert, wenn eine Immobilie bei verschiedensten Maklern angeboten wird. „Es kommt vor, dass erst während ernsthafter Finanzierungsgespräche eines Interessenten bekannt wird, dass ein Kaufanbot eines anderen Maklers vom Verkäufer angenommen wurde und daher die Immobilie nicht mehr gekauft werden könne“, führt Puchner ein Fallbeispiel aus.

Der negative Aspekt: Es gibt keine Leistungsgarantie für den Verkäufer, die nicht koordinierte Verkaufsabwicklung mit engem Entscheidungsspielraum für den Kunden führt zu Desinteresse am Objekt, nicht zuletzt erfolgt keine Honorargarantie für die Arbeit des Immobilienmaklers. Verständlich, dass der Arbeits- und Kosteneinsatz der Immobilienmakler stark zugunsten eines Alleinvermittlungsauftrages tendiert.

„Voller Arbeitseinatz“ möglich

Beim so genannten Alleinvermittlungsauftrag unterschreibt der Immobilienmakler für eine zeitliche Befristung von einem halben Jahr seinen „vollen Arbeitseinsatz“ unter Ausschöpfung aller ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, einen guten Käufer zu vermitteln.“ Der Makler übernimmt in diesem Fall die Gesamtabwicklung des Verkaufs von der Auftragsvergabe bis zum Kaufvertragsabschluss und kann bei Nichterfüllen der gesetzlich vorgeschriebenen Leistung gekündigt werden“, erklärt Veronika Puchner.

Wird der Auftrag nach vereinbartem Zeitablauf nicht gekündigt, geht dieser automatisch in einen schlichten Auftrag über, oder der Verkäufer verlängert den Alleinvermittlungsauftrag – wieder mit einer zeitlichen Begrenzung. „Letzteres trifft häufig dann zu, wenn es sich um eine schwer zu verkaufende Immobilie handelt und der Verkäufer mit der bisherigen Leistung des Maklers vollauf zufrieden war“, weiß die Expertin. Die positiven Aspekt: Es gibt eine Leistungsgarantie für den Verkäufer, die Kundenzufriedenheit steigt durch optimal mögliche Maklertätigkeit, neben einer offenen Bewerbung und einer Honorargarantie für den Immobilienmakler gibt es auch die Möglichkeit von zusätzlichen Servicepaketen für den Kunden. „Die Makler von Just Immobilien etwa bieten auch Hilfestellung bei der Finanzierung, Kostenvoranschläge bei anstehender Sanierung, Versicherungen und vieles mehr an“, schließt Puchner.

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