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Mai 2018

IMMOBILIENPREISSPIEGEL 2018

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Der Immobilienpreisanstieg in Oberösterreich hält weiter an, bzw. reißt nicht ab:

Nach wie vor sind Eigentumswohnungen sehr gefragt, die hohen Grundstückspreise ergeben sich durch die Baulandverknappung.

Die Immobilienpreise in Oberösterreich steigen kontinuierlich an. Die niedrigen Zinsen, eine boomende Wirtschaft und die Baulandverknappung tragen dazu bei, das Baugrundstücke, Eigentumswohnungen, Geschäftsräume und Wohnungsmieten auch 2017 teils extrem angestiegen sind.

„Eigentumswohnungen – ob gebraucht oder Erstbezug – sind am oberösterreichischen Immobilienmarkt nach wie vor äußerst gefragt“, so Mario Zoidl, Obmann der oö. Immobilien und Vermögenstreuhänder. Den Preisanstieg in den Städten spürt man aufgrund der großen Nachfrage der letzten Jahre nun auch deutlich in mäßigen Lagen. In manchen Gebieten und Städten lässt der Preisanstieg zwar nach, jedoch speziell in guten Lagen mit gutem Wohnwert steigen die Preise weiter. Bei Neubauwohnungen in sehr guten Wohnlagen mit sehr gutem Wohnwert ist die Bereitschaft mehr zur bezahlen, nach wie vor gegeben. Vor allem im Bezirk Freistadt und Gmunden spürt man den starken Preisanstieg bei Eigentumswohnungen.

Aufgrund der Baulandverknappung entwickeln sich die Baugrundstückspreise in Oberösterreich in sämtlichen Bereichen  stark nach oben. Am stärksten gestiegen sind die Preise in Braunau, Schärding und auch in Grieskirchen. Am teuersten bleiben dennoch die Baugrundstücke in Linz  und am günstigsten im Bezirk Rohrbach

Reihenhäuser in mäßiger Wohnlage und in sämtlichen Wohnwertbereichen sind vor allem in der Region Braunau, Gmunden, Linz-Land, Urfahr-Umgebung und Wels-Land im Preis gestiegen. Dies kann mit der Baulandverknappung und dem hohem Preisniveau zusammenhängen. Die Bereiche in nicht so guten Lagen werden deshalb auch für Bauträger immer attraktiver.

Der Markt für Büros und Geschäftsflächen erwacht wieder

Die Wirtschaft hat sich erholt, dies ist auch am Büromarkt deutlich spürbar. In Oberösterreich verzeichnet man wieder starke Anstiege in sämtlichen Nutzwertkategorien und allen Bezirken – ausgenommen Perg und Steyr-Stadt. Bei Geschäftsliegenschaften ist der Preisanstieg in 1a-Lagen als auch in 1b-Lagen stark zu spüren. Nebenlagen entwickeln sich eher seitwärts bis leicht steigend.

Die Wohnungsmieten in Oberösterreich, speziell in den Bezirksstädten mit guter Infrastruktur, steigen in allen Wohnwerten rasant. Bei Mietwohnungen, für welche die Mietzinsobergrenzen gem. § 16 Abs 2 Mietrechtsgesetz nicht gelten, stiegen die Preise für eine über 60 m² Wohnung vor allem in der Landeshauptstadt bei sehr gutem Wohnwert (9,4 Prozent). Am geringsten stieg die Miete in Wels-Land (5,6 Prozent).